Abenteuergolf

Abenteuergolf

An einem warmen Tag im Sommer streifte der Rhön Räuber quietschvergnügt durch die Rhön. Er hatte heute nichts Außergewöhnliches vor, also ging er unbeschwert an einem stillen Feldweg entlang und genoss die friedliche Natur. Völlig aus dem Nichts drang plötzlich eine leise Piepsstimme in sein Ohr. Zuerst dachte er, sie sich eingebildet zu haben, aber als sie dann ein zweites Mal ertönte, ging er ihr neugierig nach. Die schrillen Töne führten ihn durch eine wildbewachsene Blumenwiese, auf welcher die Pflanzen bereits so hochgewachsen waren, dass es ihm kaum gelang, zu erkennen, was sich dahinter verbarg. Geblendet von den grellen Strahlen der Sonne, die sich ihren Weg durch die dichten Gipfel der Blumenberge bahnten, schritt er langsam immer tiefer hinein. Die Stimme wurde nun zunehmend lauter und er konnte deutlich einzelne Worte verstehen. Unbekannte Begriffe wie „Einlochen“ oder „Golf“ ließen ihn nur noch stutziger werden. Als er sich nun endlich einer Art Lichtung nährte, die hinter den hohen Pflanzen zu erkennen war, stieg in ihm die Spannung. Erstmalig konnte er nun auch eine zweite, etwas müde klingende Stimme vernehmen. „Nicht schlecht, aber daneben!“, sprach sie hämisch. „Was da wohl vor sich geht?“, dachte sich der Rhön Räuber. Er erreichte nun schließlich die Lichtung und durfte überrascht feststellen, dass es sich gar nicht um Menschen handelte, die da sprachen. Stattdessen erblickte er zwei große Feldmäuse und einen Maulwurf.

ABENTEUERGOLF

Die Mäuse trugen kleine, eiserne Schläger in der Hand, die sie in den Augen des Rhön Räubers auf bedrohliche Art und Weise in Richtung des Maulwurfs schwangen. Währenddessen sagte eine der Mäuse: „Du hast keine Chance.“, woraufhin sich der Rhön Räuber erschrak und mutig eingriff: „Hört auf! Tut ihm nichts!“, sprach er mit herausgestreckter Brust. Die Mäuse und der Maulwurf fingen an, zu lachen. „Was? Wir wollen ihm doch nichts tun.“, entgegnete eine der Feldmäuse. „Ja, wir spielen Abenteuergolf.“, sagte die andere. „Abenteuergolf? Was ist das denn?“, wollte der Rhön Räuber wissen. Die beiden Mäuse erklärten ihm, dass sie versuchten, mithilfe der Schläger einen kleinen Ball in Löcher zu spielen. Doch der Rhön Räuber war immer noch verwirrt. „Und was macht es so abenteuerlich?“ Eine der Mäuse antwortete ihm: „Nun ja, das Golfen wird dadurch zum Abenteuer, dass wir die Bälle an den verschiedensten Orten einlochen müssen. „Nicht zu glauben! Die Rhön ist ein lustiger Ort.“, dachte sich der Rhön Räuber. „Gerade versuchen wir, in das Loch des Maulwurfhügels zu treffen.“, ergänzte die Feldmaus.  Der Maulwurf lachte und unterbrach mit den Worten: „Ja, aber sie bekommen es einfach nicht hin. Hahaha!“ Die Feldmäuse versicherten, dem Maulwurf noch das Gegenteil zu beweisen und fragten dann den Rhön Räuber: „Möchtest du es einmal probieren?“ Der Rhön Räuber war nicht abgeneigt. Also nahm er den sehr kleinen Golfschläger entgegen und schaffte es tatsächlich, mit seinem ersten Versuch in das Loch des Maulwurfs zu treffen. Dieser zog den Kopf ein und verschwand im Loch, sobald er sah, dass der Ball auf ihn zukam. Kurz darauf kroch er wieder hervor und gab ihn den Mäusen wieder zurück. Diese waren erstaunt und bezeichneten den Rhön Räuber als „Naturtalent“. „Ach, das war nur Glück.“, entgegnete dieser bescheiden. „Möchtest du noch weiter mit uns spielen?“, fragte eine der Mäuse. Da er heute nichts weiter vor hatte, willigte der Rhön Räuber zufrieden ein und so spielten sie abenteuerlich bis zum Einbruch der Dämmerung weiter.

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