Rhönrad

Rhönrad

Eines Nachmittags in der Rhön begann es in Strömen zu regnen, als der Rhön Räuber gerade noch unterwegs war. Überwältigt von den Wassermaßen begann er nach einer Überdachung zu suchen, um der Nässe zu entkommen. So flitzte er nun ziellos durch den Wald, bis ihm zufällig eine Art Unterschlupf in die Augen fiel. Die großen Regenwolken dunkelten den eh schon schlecht ausgeleuchteten Wald ab, sodass der Rhön Räuber nur schwer erkannte, worauf er sich da zubewegte.  Allerdings schien es sich in seinen Augen um eine Art Höhle zu handeln, die in Tunnelform an einen nahegelegen Berg anschloss. Hoffnungsvoll begab sicher Rhön Räuber darauf zu und begann auf den letzten Metern langsam seinen Rucksack vom Rücken zu nehmen. Um in die Höhle zu kommen, musste er sichtlich einen Sprung nach oben machen, um über die Erhöhung am Eingang hinwegzusteigen. Angekommen an der Öffnung, warf er seinen Rucksack hinein und hechtete ihm nach. Nun war er dem Unwetter entkommen, aber etwas schien ihm nicht ganz geheuer. Tief in der Höhle sah er deutlich helles Licht, das die Dunkelheit an dieser Stelle vertrieb. Neugierig wie der Rhön Räuber war, ging er auf das Licht zu, während er sich langsam an der Wand entlang tastete. Seltsamerweise war diese überhaupt nicht feucht oder glatt, wie man es von Gestein erwartete. Wenn er ehrlich war, fühlte es sich auch gar nicht nach Stein an.

tunnel

Statt einer festen, kalten Oberfläche, trafen seine Finger hier auf eine gummiartige Fläche, die vielmehr weich als hart schien. Nach nur wenigen Schritten kam er mit der Hand auf etwas drauf. Es erschien ihm beinahe so als habe er einen Knopf gedrückt. Plötzlich begann sich der Boden unter ihm zu bewegen. Der Rhön Räuber erschrak sich und zog nun seine Taschenlampe aus dem Rucksack. Beim Anschalten bemerkte er, dass sich die ganze Höhle vor ihm zu drehen schien und er sich langsam vom Eingang der Höhle entfernte. Alles um ihn rum fing jetzt an, sich zunehmend schneller zu bewegen und so auch er selbst, wie es schien. Bald hatte er eine solche Geschwindigkeit erreicht, dass er sich setzen musste, um nicht noch umzufallen. Das helle Licht auf der anderen Seite des Tunnels kam ihm nun immer näher, während der Eingang, durch den er in die Höhle gelangt war, in der Dunkelheit verschwand. Da er unsicher war, was passieren würde, wenn er am Licht ankam, presste er seinen Rucksack schützend vor sich auf die Brust und sah dem heller werdenden Strahlen des Lichts entgegen. Bald erkannte er, dass sich dahinter der blaue Himmel verbarg und ihm wurde klar, dass es sich um einen Ausgang handeln musste. Er war beruhigt und kurz vor dem Ende des Tunnels wurde er selbst auf einmal wieder langsamer. Nachdem der Boden sich aufhörte, zu drehen, stand der Rhön Räuber gelassen auf und ging aus der Höhle hinaus. Dort begrüßte ihn die warme Sonne und eine grüne Blumenwiese. Erst jetzt wurde ihm klar, dass dieser Tunnel eine Art Abkürzung durch den Berg gewesen sein musste. Und dazu noch eine sehr unterhaltsame. „Nicht zu glauben. Die Rhön ist ein lustiger Ort.“, sprach er erleichtert und fing an, zu lachen. Unbeschwert nahm er seine Sachen, um sich wieder auf den Weg zu machen. Diese lustige Abkürzung würde er beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder nutzen, dachte er sich und zog grinsend weiter.

Komm ins Rhön Räuberland und erlebe das Rhönrad sowie viele weitere lustige Attraktionen.

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